Claudia Giczy

 

 

Mag. Claudia Giczy, geb. Hefner, ist Wissenschaftsjournalistin, Gestalterin und Produzentin von Dokumentarfilmen.

 

1987 -1988 Denver, USA. Ab 1988 Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien, Diplomarbeit „Die Sozialreportage“. 1992 – 1995 Mitarbeit Forschungsprojekte „Österreichs legale NS-Presse vor 1933“,„Wiener NS-Bezirkspresse“. Mitarbeit Arbeitskreis für Historische Kommunikationsforschung, „Medien & Zeit“. 1995 – 1999 Redaktionsbüro Langbein & Skalnik, Wien. Ab 1999 selbstständige Journalistin. Mitarbeit bei Sachbüchern und den Nachrichtenmagazinen „profil“ und „facts“, Gestalterin von TV-Dokumentationen und Magazinbeiträgen.

 

 

 

 

 

 

 

Bauen für die Stadt der Zukunft -  Smart Cities. 45 min., ORF Newton Spezial und BMVIT, KLIEN, Stadt Wien. Dokumentation. DVD. Eigenproduktion 2015. Immer mehr Menschen leben in Städten. Waren es zu Beginn des 20. Jahrhunderts gerade einmal zehn Prozent der Weltbevölkerung, so sind es heute bereits 50 Prozent. Ende dieses Jahrhunderts wird die Menschheit eine überwiegend urbane Spezies sein. Die Städte wachsen und mit ihnen die Herausforderungen: Raum wird knapp. Soziale Spannungen, Verkehr, Lärm und Umweltverschmutzung und nehmen zu. Gleichzeitig bieten Städte auch gute Chancen. Ressourcen können besser genutzt werden, auch Energie und Infrastruktur. Nachhaltiges Bauen galt jahrzehntelang als relativ kleines Fachgebiet. Doch aus dem Nischenbereich ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft geworden.

 

Building for the Cities of Tomorrow – Smart Cities. 45 min., ORF Newton Spezial, BMVIT, KLIEN, City of Vienna. Documentary Film. DVD. Produced by giczymedia 2015. More people than ever are living in cities. While only ten percent of the world’s population did so at the start of the 20th century, the number has grown to 50 percent today. By the end of this century, humans will be a predominantly urban species. As our cities grow, so do the challenges: Space is becoming scarce, and social tensions, traffic, noise and pollution are all on the rise. At the same time, cities offer many opportunities – such as more efficient use of resources, energy and infrastructure. After remaining a relatively small specialty field for decades, sustainable building today holds the technological key to the future.

 

 

LISI siegt in Amerika. 23 min., ORF Newton, Dokumentation, Eigenproduktion 2014. Der „Solar Decathlon“, der Solare Zehnkampf, ist der weltweit anspruchsvollste und bedeutendste universitäre Wettbewerb für solares und nachhaltiges Bauen: Ein olympischer Zehnkampf für innovative Solarhäuser. Ziel ist das beste nachhaltige Haus zu entwerfen und zu bauen. Jedes Team muss mit seinem Haus in zehn Disziplinen antreten: Bewertet werden Architektur und Funktionalität, Innovation und Technik, Errichtungskosten und Marktchancen der Häuser. Erstmals hat ein österreichisches Team daran teilgenommen. „Newton“ begleitet die Studenten des Team Austria nach Kalifornien und dokumentiert ihre Bauarbeiten, ihre Hoffnungen, kleinen Katastrophen und schließlich ihren Triumph.

 

Solar Decathlon: LISI Triumphs in the U.S. 23 min., ORF Newton, BMVIT. Documentary Film. DVD. Produced by giczymedia 2014.The Solar Decathlon is the world’s most prominent competition for sustainable building: a 10-event competition for innovative solar-powered houses that are cost-effective, energy-efficient and attractive. The students spend two years designing, building and testing the houses to compete in 10 contests. Points are allocated for architecture and design, innovation and functionality, affordability and market potential. In 2013, 150 universities are competing. Only 19 make it to the finals in Irvine, California, among them an Austrian team. Finally, the first place winner is announced: Team Austria with its LISI house is awarded 952 from 1000 points and wins the competition for the best solar-powered house.

 

 

Das Energie-Experiment Güssing. 30 min., ORF 3sat und BMVIT, KLIEN. Dokumentation. DVD. Eigenproduktion 2013. Güssing ist eine abgelegene Region im Südburgenland. Doch ausgerechnet hierher in die Provinz kommen tausende Besucher aus aller Welt. Sie sehen im kleinen Güssing erfüllt, wovon die ganze Welt mehr braucht: Mehr erneuerbare Energie, weniger oder gar kein Erdöl. Güssing startete vor mehr als 20 Jahren ein visionäres Experiment. Güssing war damals Österreichs ärmste Region. 1990 beschloss der Gemeinderat den 100-prozentigen Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung. Strom, Wärme und Treibstoffe sollten fortan möglichst aus regionaler, erneuerbarer Energie erzeugt werden. Güssing wurde zur Testregion. Doch was ein großer Schritt für Forschung und Innovation ist, bewegt sich ökonomisch oft auf dünnem Eis. Auf ihrem Weg zur Öko-Energieregion haben die Güssinger Pioniere viele Erfolge erzielt und ebenso viele Rückschläge einstecken müssen.

 

The Güssing Energy Experiment. 30 min., ORF 3sat and BMVIT, KLIEN. Documentary Film. DVD. Produced by giczymedia 2013. In the remote region of Güssing in the southern part of Burgenland a visionary experiment was started more than two decades ago: to opt out of fossil energy. Once Güssing was Austria’s poorest region. The turning point came in 1990, when Güssing became one of the first regions globally to switch to renewable energy. From then on electricity, heating and fuels were to be produced as much as possible from regional, renewable sources. Within ten years, a radically new energy concept is implemented. The focus is placed on research. However, what can be a big step for research and development is often economically treading on thin ice. Since Güssing opted for the eco-course 20 years ago, it has attained many positive results and just as many setbacks.

 

 

Schwarzeneggers Traum. Das Energie-Modell Güssing. 30 min., ORF ECO Spezial, Dokumentation, Eigenproduktion 2012. „Die ganze Welt soll Güssing werden“, das hat der Weltstar Arnold Schwarzenegger in aller Öffentlichkeit gefordert. Der aus der Steiermark stammende Ex-Gouverneur von Kalifornien sieht im kleinen Güssing das erfüllt, was die gesamte Welt braucht: Mehr erneuerbare Energie, weniger oder gar kein Erdöl.

 

 

Auftrag: Zero Emission. Die Fabrik der Zukunft. 45 min., ORF 3sat, BRalpha und BMVIT. Dokumentation. DVD. Eigenproduktion 2011. Bis heute wird auf Kosten der Umwelt produziert. Jedes Jahr werden allein in Europa zweieinhalb Mal mehr Ressourcen verbraucht, als unser Planet bereitstellen kann. In den USA sogar fünf Mal mehr. Zusätzlich ist die Industrie verantwortlich für ein Drittel der weltweiten Emissionen. Dem nicht genug: Immer mehr der aufwändig hergestellten Waren landen in immer kürzerer Zeit auf den Mülldeponien. Es ist Zeit für eine neue Fabrik. Weltweit arbeiten Forscher an ihrer Realisierung. Ihr Auftrag lautet: Entwicklung von Faktor 10-Technologien. Effizienzsteigerung. Integration von erneuerbarer Energie. Biobased Industry. Null Emissionen. Ein Jahr lang begleiten die Dokumentarfilmer Claudia und Peter Giczy Pilotprojekte zum Thema Fabrik der Zukunft, etwa die Errichtung der weltweit ersten Grünen Bioraffinerie in Oberösterreich, die Umstellung auf Zero Emission in der metallverarbeitenden Industrie und High-Tech-Innovationen im Stahlwerk.

 

Mission: Zero Emissions. The Factory of Tomorrow. 45 min., ORF 3sat, BRalpha and BMVIT. Dokumentary Film. DVD. Produced by giczymedia 2011. Until today, production processes are still at the expense of the environment. Europe alone uses two and half times more resources than Planet Earth can regenerate. Industry is responsible for one-third of worldwide emissions. While more and more products are thrown away faster than ever before. The time has come for the factory of tomorrow. Researchers worldwide are working on this goal. Their mission is: Higher efficiency, factor-10 technologies, renewable energies, bio-based industry, and zero emissions. Our industrial system is confronted with fundamental changes. This film accompanies researchers on their path to the factory of tomorrow.

 

 

Energie 2050. Aufbruch in ein neues Zeitalter. 45 min., ORF 3sat, BRalpha und BMVIT. Dokumentation. DVD. Eigenproduktion 2010. Unser Energiesystem steht vor fundamentalen Veränderungen. Vor rund einem halben Jahrhundert wurden die Grundsteine der heutigen Energieversorgung gelegt und die großen Kraftwerke gebaut, die uns heute noch versorgen. Das fossile Zeitalter geht zu Ende. Nun ist es an der Zeit die Weichen für die kommenden 50 Jahre zu stellen. Den Klimawandel aufzuhalten, wird zum Wettlauf mit der Zeit. Angesichts des riesigen Bedarfs an Energie sind extrem effiziente Methoden gefragt. Intensiv arbeiten die Forscher an der Entwicklung von nachhaltigen Technologien, die mit lediglich einem Zehntel des heutigen Energieaufwandes auskommen. Sie sollen die fossilen Energieträger ablösen. Es ist der Aufbruch in ein neues Zeitalter.

 

The Dawn of a New Era. Energy 2050. 45 min., ORF 3sat, BRalpha and BMVIT. Documentary Film, DVD, Produced by giczymedia 2010. Seven billion people live on planet earth. By 2050, that number will have grown to nine billion and energy consumption will have doubled. Our energy systems face fundamental changes. About half a century ago, the great power plants were built that still supply us today. But now we are again at the crossroads where it is time to choose the path for the next 50 years. It is the dawn of a new era. The fossil age is coming to an end. Again, the use of atomic energy is back on the agenda. Yet in the past energy was obtained from the sun, wind, water and biomass. They also belong to the future.

 

 

Bauen mit Hausverstand. Das Haus der Zukunft. 45 min., ORF Modern Times, 3sat, BRalpha und BMVIT. Die Dokumentation zeigt die abenteuerlichen Entstehungsgeschichten dreier Passivhaus-Pilotprojekte vom ersten Spatenstich bis zu ihrer Fertigstellung: Das Schiestlhaus am Hochschwab auf über 2.000m Seehöhe, das Lehm-Passivhaus bei Baden sowie Österreichs größtes Passivbürohaus in Mödling. Neue Technologien des energieeffizienten Bauens werden vorgestellt. Denn wie kaum ein anderer Innovationsbereich konnte die Passivhaus-Technologie in den letzten Jahren rasante Fortschritte verzeichnen – nicht zuletzt aufgrund der stetig steigenden Ölpreise.

 

 

Blinde Passagiere (ARTE)/ Gefährliche Untermieter (NDR). Ratten, Schaben und der Mensch. 52 min., Naturfilm, ARTE, NDR 2003. Seit jeher sind Mäuse, Ratten und Schaben unsere Untermieter - Parasiten, die sich hervorragend an den jeweiligen Lebensstil des Menschen anpassen konnten. Zusammen mit den Menschen – Reisenden, Auswanderern, Seeleuten, Kriegern - eroberten die Schädlinge neue Lebensräume und immer brachten sie auch tödliche Seuchen mit. Der Film macht die faszinierende Welt dieser Tiere anschaulich, ihre biologischen Lebenszyklen und Anpassungsmechanismen. Schauplätze sind New Mexico und New York, Venedig, Berlin und der Vorratsraum eines historischen Segelschiffes.

 

 

Leca Liapor. 7 min., Imagefilm, Eigenproduktion 2003. Gewinnung der Rohstoffe, Herstellung und Einsatzmöglichkeiten von Blähton.

 

 

Biowaffen. Das neue Gesicht des Krieges. 50 min. RTL und Teleimage 2001. Mit Bert Ehgartner.Redaktionelle und gestalterische Mitarbeit. Seit dem 11. September 2001 ist die Angst vor Anschlägen mit Biowaffen gewachsen. 13 Staaten bekennen B-Waffenprogramme zu besitzen. Eine brisante Dokumentation über die Bemühungen der UNO, über B-Waffeneinsätze in früheren Kriegen sowie die aktuelle Forschung.

 

 

Wasserschule Nationalpark Hohe Tauern. 15 min., Imagefilm, Eigenproduktion 2001. Der Nationalpark Hohe Tauern ist einer der bedeutendsten Trinkwasserspeicher Mitteleuropas. Die Wasserschule Nationalpark Hohe Tauern, ein weltweit einzigartiges Pionierprojekt, will das Bewusstsein für die kostbare Ressource schärfen.

 

 

Die Verlierer des Drogenkriegs. 42 min., Dokumentation, ORF Religion 2001 und Medellín. Hauptstadt der Gewalt. 30 min., 3sat 2002. Ein Porträt der Millionenstadt Medellín in Kolumbien. Politische und geschichtliche Hintergründe des Bürgerkriegs und des Drogenhandels in Kolumbien. Dokumentation des humanitären Projekts des Claretiner-Ordens.

 

 

Wenn die Hoffnung Wurzeln schlägt. 15 min. Dokumentation, ORF Religion 2001. Das Engagement eines Österreichers für die Straßenkinder Kolumbiens. 8.000 Kinder leben in den Straßen Medellíns, ein Landwirtschaftsprojekt soll ihnen Auswege aufzeigen.

 

 

Buch: Der neue Mann. Das revolutionäre Anti-Aging-Programm. Mit Norbert Regitnig-Tillian. 475 Seiten, Piper Verlag, München 2001. Neue Ergebnisse zu Hormonforschung, Wechseljahre des Mannes, Ernährung und Fitness.

 

 

Buch: Die österreichische NS-Presse. 1918 – 1933. Co-Autorin. Mit Wolfgang Duchkowitsch (Hg.), Bernd Beutl, Wolfgang Monschein, Fritz Randl. 316 Seiten, Literas Verlag, Wien 2001. Die Wurzeln des Nationalsozialismus reichen bis in die Monarchie zurück. Eine erstmalige Bestandsaufnahme der NS-Presse in Österreich.

 

 

Secrets of Eden – Die Geheimnisse des Garten Edens. 50 min. Naturfilm. TV Asahi 2000 und 30 min. und ITEL 2000. Eine Vier-Jahreszeiten-Beobachtung in der einzigartigen Permakulturanlage des Lungauer Bergbauern Josef Holzer. Holzers ökologische Kreislaufwirtschaft gilt heute als eine der ertragreichsten Anbaumethoden, die die moderne Landwirtschaft kennt.

 

 

When Nature Strikes Back: Earthquakes. 50 min., Dokumentation. RTL, National Geographic und Discovery Channel 2000. Im August 1999 starben 17.000 Menschen bei einem riesigen Erdbeben in der Türkei. Wissenschaftsfilm über die Naturgewalten Erdbeben und Tsunami. Dreh in Kalifornien, Umbrien, Deutschland und der Türkei.

 

 

Journeys to the End of the World. Pilotfilm. Becker Group, Australien 1999. Mit Bert Ehgartner. Pilot zu Abenteuerdoku. Reisen zu bislang wenig erforschten Plätzen unseres Planeten.

 

 

The Green Invasion. Die Alge Caulerpa taxifolia. 30 min., Naturfilm tw. Unterwasser, ITEL 1998 und 50 min. Asahi TV 1999. Im Jahr 1984 wurde die Alge Caulerpa taxifolia irrtümlich ins Mittelmeer freigesetzt. Wissenschafter in Nizza suchen nach Lösungen, um die immense Bedrohung für das ökologische Gleichgewicht in Griff zu bekommen.

 

 

Die Macht des Mondes. 45 min., Dokumentation, ORF und BMUK 1998. Landwirte und Esoteriker schwören auf die Kräfte des Mondes. Jetzt untersuchen auch Wissenschafter die Einflüsse des Erdtrabanten. Dreh in Österreich, Schottland, Tschechien und der Schweiz.

 

 

Lautlose Killer. Die Rückkehr der Seuchen. 45 min., Dokumentation, RTL 1997 und ORF 1998. Mit Christian Skalnik. Zwei Jahrzehnte nach der Ausrottung der Pocken ist die Menschheit mit neuen Infektionskrankheiten konfrontiert: Ebola, Marburg, Hepatitis C. Die fieberhafte Suche der Epidemiologen und Virologen nach den tödlichen Erregern. Dreh in Österreich, Deutschland, Schweden, Elfenbeinküste und Kenia.

 

 

Buchbeitrag in: Einfach genial. Die sieben Arten der Intelligenz. Wunderkinder. Deuticke Verlag, Wien 1997. Reportage der Hochbegabtenschule in Braunschweig.

 

 

Mitarbeit: Die Zukunft der Arbeit. Redaktionelle und gestalterische Mitarbeit. 90 min., Dokumentation, ORF 1997. Die alte Arbeitswelt hat ausgedient - neue flexiblere Arbeitsformen sind gefragt. Dreh in Bombay und Bangalore, Indien.

 

 

Götter mit beschränkter Haftung. Sekten in Österreich. 45 min., Dokumentation, ORF 1996.  Mit Lukas Sturm. Film über Sekten in Österreich. Einstieg und Leben in Sekten. Wie Scientology, Fiat Lux und Co. Mitglieder und finanzielle Mittel rekrutieren. Ausstieg aus Sekten.

 

 

Buchbeitrag in: Leben verlängern - um welchen Preis? Europa Verlag, München Wien 1996. Beitrag Kultur des Sterbens.

 

 

Mitarbeit: Hilfe Polizei. Rredaktionelle und gestalterische Mitarbeit. 45 min. Reportage, ORF 1995. Alltag und Briefbombeneinsätze, die österreichische Exekutive und ihre Tätigkeitsfelder.